[IT] Klettern in Finale 2008
Dem Felix brennt es unter den Nägeln, Franze ist wie immer etwas skeptisch und schwer zu überzeugen, willigt aber dann auch ein, Markus bestätigt durch ein kurzes “Mhm, okidok”, und auch die Verstärkung, in Form von Simmerl, ist nach 1:52 Minuten telefonieren mit von der Partie. Um was geht’s? Natürlich um den Start in die Reise-Saison! Ironischerweise führt uns unser erster Trip gleich nach Finale, an die ligurische Küste. Die 750 km von Freilassing aus haben sich aber gelohnt: 18° im Schatten und strahlend blauer Himmel warteten auf uns vier Kletterer!
Doch zunächst der Reihe nach!
Freitag, den 21.03.2008
Felix, Markus und ich treffen uns bei Markus und knobeln über das Osterwochenende. Zur Auswahl stehen Skifahren, Klettern in Arco und Klettern in Finale. Nach kurzem Check der Wetterdaten gewinnt Finale. Es ist jetzt 18:00 Uhr. Um halb 4 soll’s losgehen. Nach dem gemeinsamen Einkauf und einem sehr kurzen Telefonat mit Simmerl trennen wir uns, um zu packen.
Samstag, den 22.03.2008
Um 12 sind wir in Finale auf dem Campingplatz “Tahiti” (der ist übrigens mitten in der Stadt). Danach geht’s ohne Plan zum ersten Fels. Klettern in Finale, das bedeutet größtenteils sehr scharfen, mittelprächtig abgesicherten Fels (im Vergleich zu Gebieten wie Massone in Arco) und viele, viele Fingerlöcher. Wobei man natürlich sagen muss, dass wir nur einen sehr kleinen Teil gesehen haben, denn die Klettergegend um Finale ist mindestens genauso gross wie Arco. Der beste (und einzig empfehlenswerte) Führer für diese Gegend heisst “Finale Y2K” und kostet vor Ort 35,- (In Finale Borgo im Rockshop), ist aber durchaus empfehlenswert. Der andere Führer heisst irgendwas mit “Thomas” und listet allerdings nur die Routen des Autors. Ziemlich unsinnig sich den zu kaufen.
Sonntag, den 23.03.2008
Spät geht es an den Fels, die Pizza am Abend schmeckt toll und auch das Wetter spielt wieder mit 18° C und Sonnenschein mit. Aber die Finger schmerzen vom scharfen Fels. Der heutige Klettergarten “Monte Sordo” weisst eine Besonderheit auf: eine Höhle über die man durch ein kleines Loch in eine Art Grotte kommt, die auch verbohrt ist (6b aufwärts). Ein wahres Naturphänomen.
Montag, den 24.03.2008
Nach dem Abbauen, Klettern und Essen geht es schließlich um 18:00 Uhr wieder nach Hause, um um 4 Uhr morgens anzukommen.
Resumee
Finale ist toll, der Führer “Y2K”, sowie einige Tage mehr Zeit lohnen sich. Auch ist die Gegend sehr gut zum Moutainbiken und Baden geeignet. Aufgrund der vielen, kleinen Strassen, die man fahren muss, ist ein Navi absolut zu empfehlen!

Klingt wirklich nach einem super Urlaub!